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IBM i und ERP Entwicklung.....

Lange Zeit war das Erscheinungsbild der bewährten und äusserst stabilen Anwendungs-Software, welche auf den IBM-Midrange –Systemen seit Anfang der 90-er Jahre betrieben wird, praktisch unverändert. Im Kern der Anwendungen, für den Benutzer nicht undbedingt sofort erkennbar, hat sich aber in dieser Zeit sehr viel verändert. Die Interoperabilität dieser System-Plattform wurde von der IBM konsequent vorangetrieben. Die Leistungsfähigkeit, Stabilität und Sicherheit der Datenbank DB2 im Zusammenspiel mit dem Betriebssystem IBM i, betrieben auf den unschlagbaren Power Systemen wirft heute sämtliche Marktbegleiter aus dem Bereich Datenbank-Anwendungen aus dem Rennen.

Der einzige Wermutstropfen dieser Systeme war bis vor kurzem die Präsentationsschicht des Applikationsservers. Da mussten sich die Anwender noch immer mit der aus heutiger Sicht etwas unattraktiven 5250-Emulation begnügen oder mit Screen Scraper Add-ons operieren. Screen Scraper Add-ons bieten lediglich das look and feel einer modernen Anwendungsoberfläche. In ihrer Funktionsweise sind sie nichts anderes als eine attraktive Haube über der 5250-Emulation. Was aber heute unbedingt notwendig ist, fehlt beiden User-Interfaces:

  • Anbindung von Web-Schnittstellen
  • Umsetzung von SOA-Konzepten
  • Integration von B2B-, B2C- und Office-Anwendungen

Wir haben uns schon seit einiger Zeit Gedanken darüber gemacht, wie sich der Brückenschlag in die Zukunft für diese praxiserprobte und bewährte Anwendungssoftware gestalten könnte.

Ende April 2011 veranstaltete unsere Firma zusammen mit einem Technologie-Partner der IBM, der Fima PKS Software GmbH aus Ravensburg, einen Workshop zum Thema Software-Modernisierung. Die PKS hat bereits langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet. Unser Ziel war es, nach dem 3-tägigen Einsatz die folgenden Fragen beantworten zu können:

  • Ist es möglich, die seit Anfang der 90-er Jahre entwickelten RPG-Programme ohne Verlust der Stabilität auf einen grafischen Client wie Windows- oder Web-Frontend zu bringen?
  • Ist diese Migration möglich, ohne die Business-Logik zu tangieren?
  • Ist der Aufwand für diese Migration vertretbar?

Alle drei Fragen können wir heute eindeutig mit „ja“ beantworten!

Das System i von heute leidet völlig zu Unrecht immer noch unter dem verstaubten Image der früheren AS/400. In Tat und Wahrheit ist es heute einer der modernsten, zuverlässigsten und sichersten Datenbank- und Anwendungs-Server.

Für IT-Entscheidungsträger ist es allemal lohnenswert, sich der Schätze der IBM-POWER Systeme und der System-i bewusst zu werden. Eine genaue Prüfung dieser Fakten verhindert risikobehaftete Neubeschaffungen und schützt die über die Jahre entwickelten hochwertigen Anwendungen. Mit den heute zur Verfügung stehenden Technologien und mit etwas Planung können diese Anwendungen mit vertretbarem Aufwand für heutige und zukünftige Anforderungen fit gemacht werden.

Weitere Informationen bezüglich Software-Modernisierung finden Sie hier.